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1. Herren, Ranft und Stüdemann retten den Sieg

01.11.2011

Zwei gleichstarke Mannschaften, die sich nichts schenkten und auf Seiten des MTV Herzhorn zwei Matchwinner: Die Handballer des MTV Herzhorn hatten in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein den Tabellennachbarn FC St. Pauli zu Gast und musste bis zum Schluss um den ersten Heimsieg bangen. Mit 27:26 (13:12) behielten die Blau-Gelben Oberwasser.

Wieder einmal zeigte sich, was im Handball in nur wenigen Sekunden noch alles passieren kann: Die Gäste lagen in der 59. Minute vorne, Herzhorn glich aus, bei 59:47 trifft Niklas Ranft zur Herzhorner Führung und direkt vor dem Schlusspfiff sicherte Jens Stüdemann mit einer Parade den Sieg für sein Team.

Beide Mannschaften gingen zunächst konzentriert zur Sache, kamen aber im Angriff nicht wirklich zurecht und so blieben Tore erst einmal Mangelware. St. Pauli ging zwar mit 1:0 in Führung, doch diese wurde umgehend egalisiert durch Lasse Pingel. Danach lief es auf beiden Seiten schleppend. Zwischen der 4. und 11. Minute fielen keine Tore und dies lag zum einen an der auf beiden Seiten aggressiven Deckungsarbeit, aber zum anderen auch daran, dass kein Team ein druckvolles Angriffsspiel aufzog. So lagen die Hausherren in der 11. Minute mit 3:2 knapp vorne und es blieb eng. Jegliche Treffer wurden sofort ausgeglichen und ein 13:12 zur Pause spricht nicht gerade für "Torregen".

Im ersten Angriff nach dem Seitenwechsel fiel erneut der Ausglich und im Anschluss gab es den ersten Strafwurf in dieser zwar harten und umkämpften, aber dennoch fairen Begegnung: Hendrik Meyn verwandelte für die Blau-Gelben zum 14:13. Und durch Theo Boltzen setzten die Gastgeber gleich noch einen zum 15:13 drauf. In dieser Phase schien der MTV den Gegner langsam, aber sicher in den Griff zu bekommen und beim 20:16 (43.) sah es gut aus für das Team von Trainer Michael von Thun. "Hier hätten wir den Sack zumachen müssen", so der Coach.

Doch die Hamburger bewiesen eine tolle Moral. Sie agierten nun sehr offensiv in der Abwehr und spielten teilweise mit zwei vorgezogenen Akteuren. und stellten die Hausherren vor große Probleme. Diese bissen sich immer wieder mit Einzelaktionen vor der Deckung fest. So verkürzte Pauli innerhalb weniger Minuten auf 20:21 und die Partie war wieder völlig offen. Zwar verschaffte Hendrik Meyn mit dem 22:20 seinem Team wieder etwas Luft, doch die Gegner hatten ihre Chance gewittert und glichen in der 52. Minute zum 23:23 aus.

Trainer von Thun brachte nun den angeschlagenen Stephan Hinrichs zum Einsatz und der sorgte auch gleich für einige neue Impulse. Spielte sich bis dato der Herzhorner Angriff unmittelbar vor der gegnerischen Deckung ab, sorgte er nun mit Würfen aus dem Rückraum für Gefahr. Doch erst einmal gingen die Gäste durch einen Tempogegenstoß mit 24:23 in Führung, ehe Stephan Hinrichs zum 24:24 ausglich.

Doch die Partie schien ein wenig zu Gunsten der Hamburger zu kippen, denn nun waren sie es, die vorlegten und die Hausherren waren in Zugzwang. Diese bewahrten jedoch Nerven und wollten unbedingt den ersten Heimsieg unter Dach und Fach bringen.

So kam es zu dramatischen Schlussminuten: In der 59. Minute traf Niklas Ranft zum 26:26 und sofort im Anschluss vereitelte Jens Stüdemann mit einer tollen Parade die erneute Führung von St. Pauli. In Ballbesitz hatten die Blau-Gelben jetzt die Riesenchance, sich den Sieg zu holen und es waren nur noch Sekunden auf der Uhr. Gegen eine ganz offene Abwehr setzten sich die Herzhorner clever durch und Niklas Ranft warf völlig frei zum 27:26 ein.

Doch immer noch war der Sieg nicht sicher, denn die Gäste nahmen ganz kurz vor dem Abpfiff ein Timeout für letzte Anweisungen. Jens Stüdemann rettete mit einer weiteren Parade den Sieg für sein Team.

MTV Herzhorn: Jens Stüdemann, Jan Sierck, Sven Hesse 1, Ludger Lüders, Hendrik Meyn 4, Niklas Ranft 8, Stephan Hinrichs 1, Lasse Pingel 4, Theo Boltzen 2, Kim Kardel 6, Marvin Trampenau.

FC St. Pauli: Maik Stelfger, Rasmus Ralph, Andreas Schütt, Sebastian Wippich, Jan Langfeldt, Johannes Vorst 6, Falk Brese, Marius Clausen 1, Arne Döhren 4, Klaus Hefile 7, Arno Holzhaus 5, Niklas Rode 2, Christian Clausen, Ingo Schwartz-Gewallig

Zeitstrafen: 2/2

SR: Jantzen/Schümann (Kaltenkirchen)

Bericht aus der SHZ



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