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WJA, Vorbericht: Nächster Bundesligist, dieses Mal dänische Grenze

25.11.2014

"Ab in den Norden", so könnte der Werbeslogan für die A-Jugend-Mädchen lauten. Nach dem Hamburger Bundesligisten wartet mit der HSG Handewitt/Nord Harrislee gleich die nächste Bundesligahürde, auch dies wieder in fremder Halle. Spielbeginn: Samstag 29.11. um 15.00 Uhr.

Seit Jahren präsentiert sich die HSG HNH im weiblichen Bereich mit einer excellenten Jugendarbeit. Daraus generiert der TSV Nord Harrislle seinen Nachwuchs für die Leistungsmannschaft, wenngleich diese im vergangenen Jahr den Weg aus der Bundesliga gehen musste und nun einen Neuaufbau in der dritten Liga macht. Und eben mit diesen Talenten aus der Jugend.

Derzeit rangiert die Mannschaft von Herluf "Shorty" Linde, der auch die Damen des TSV trainiert, auf Rang drei der Oberligatabelle. Allerdings gab man in der laufenden Serie lediglich erst einen Punkt gegen Bundesligakonkurrent VfL Bad Schwartau ab, weist damit nach Minuspunkten die beste Konstellation der Liga auf.

Auch in der Bundesliga steht man "voll auf Spur", erreichte gerade letzte Woche mit einem 26:18 gegen den BVB Borussia Dortmund als Tabellenzweiter hinter der HSG Blomberg/Lippe die Zwischenrunde. Die verbleibenden 16 Mannschaften spielen hier in 4 Vierergruppen, wovon sich die beiden ersten für die Endspiele qualifizieren. Mit dem TSV Bayer Leverkusen, der TSG Ketsch und Frisch Auf Göppingen dürfte die HSG sehr schwere Brocken vor sich haben, die ein Weiterkommen als unwahrscheinlich erscheinen lassen. Doch noch sind die Spiele nicht gespielt.

In der Wikinghalle von Handewitt holte sich die letztjährige Mannschaft des MTV eine deftige 54:18- Klatsche ab. Schon zur Halbzeit sah es mit 24:11 bitter aus, und dennoch zelebrierte die Mannschaft aus der Grenzregion auch die zweiten dreißig Minuten ihren Tempohandball und rannte die Steinburgerinnen in Grund und Boden.

Die Spieleinordnung ist denn auch eindeutig für die Herzhorner: Möglichst achtbar aus der Affäre ziehen. Ein Kaffekränzchen wird dieses Spiel sicher nicht und verschenken wird der Gastgeber auch nichts.

Trotzdem, den einen oder anderen Hoffnungsschimmer sieht man bei den Steinburgerinnen dann doch.

Da ist zunächst das Freitagsspiel, welches die HSG- Mädchen zu Spielbeginn in den Beinen haben werden. Schon vor dem Wochenende prüft die SV Henstedt-Ulzburg im Nachholspiel den Bundesligisten um 19.30 Uhr, also nicht einmal 20 Stunden zuvor..

Und da ist das Regionalligaspiel des TSV Nord Harrislee gegen den SVN Vechta am Samstag um 17.00 Uhr in Vechta. Einige der A-Jugendlichen spielen, wie bereits erwähnt., schon in den 1.Damen mit. Man wird also erst zu Spielbeginn sehen, ob die HSG mit den Spielerinnen Kaya Plöger, Mia Sophie Clausen und Lotta Woch in das Spiel gegen den MTV gehen wird oder diese mit nach Vechta gereist sind.

Aber selbst dann dürfte das kein Selbstgänger werden. Die Handewitter sind sehr ausgeglichen besetzt und spielen einen "schnellen Stiefel" aus einer gefestigten Abwehr heraus. Mit Torfrau Cahlin Model steht eine Landesauswahlspielerin im Gehäuse. Als weitere "Macherin" gilt Laura Petersen über Linksaußen bzw. im linken Rückraum.

Auch wenn die "Grünschwarzen" egal in welcher Konstellation sehr ernst zu nehmen sind, wollen die Herzhornerinnen zumindest die Schmach der letzten Saison über einen guten Auftritt vergessen machen. Die Mannschaft hat in der laufenden Saison bereits gezeigt, dass sie durchaus einen eigenen Charakter und vielfältige Qualitäten in sich trägt. Leider fehlt noch die Konstanz, diese Dinge immer optimal einzusetzen, doch die beiden letzten Spiele ließen zumindest erkennen, dass die Formkurve nach oben geht. Speziell das Spiel in Hamburg war eine Klasseleistung des Ganzen und nicht ein Ergebnis Einzelner. Und genau das ist im Handball immer für eine Überraschung gut.

 

 



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Mehr Infos zum Spiel gegen HSG Handewitt/Nord Harrislee

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