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1. Herren, Herzhorn erkämpft einen Punkt in einer Abwehrschlacht

26.01.2008

Die Herzhorner Oberliga-Männer erkämpfen im Auswärtsspiel am Freitagabend bei der SG Wift Neumünster ein Unentschieden. 20:20 hieß es nach 60 Minuten nervenaufreibendem Kampf in einer wahren „Abwehrschalcht“ wie es schon jüngst bei der Europameisterschaft in Norwegen zwischen Deutschland und Frankreich zu sehen gab. „Ein leistungsgerechtes Unentschieden“, so war von beiden Trainer nach der Partie zu vernehmen.

Vor knapp 350 Zuschauern in einer sehr gut gefüllten KSV-Halle erwischten die Herzhorner den besseren Start und gingen ihrerseits durch einen Hinrichs- und zwei Clasen-Treffer mit 3:0 in Führung. Dieser Spielstand hatte auch nach 6 Minuten noch Bestand, denn auf beiden Seiten boten die 6:0-Abwehrreihen eine klasse Partie. Die Blau-Gelben versäumten es zunächst ihre Führung weiter auszubauen und scheiterten aussichtsreich am Wifter Keeper Thimo Gabriel, der eine bärenstarke Partie ablieferte. Gestützt auf seine Paraden kam der Gastgeber besser in Spiel, schaffte den Anschluß und glich in der 11.Minute zum 4:4 aus. Fortan entwickelte sich eine enge Partie, in der es keinem der beiden Kontrahenten gelang sich mehr als ein Tor vom Gegenüber abzusetzen. Bedingt durch die erste Zeitstrafe von Ludger Lüders erzielte die SG Wift die erste Führung beim 7:6 und später beim 8:7 (20.Minute). Tore blieben jedoch Mangelware. Die Gastgeber blieben am Drücker und legten nun bis zum 10:9 aus ihrer Sicht vor, ehe der MTV Herzhorn auch bedingt durch den ersten gehalten Strafwurf von Niklas Kaven gegen den Neumünsteraner Steffen zum 10:10 ausgleichen und kurz vor der Pause sogar wieder mit 11:10 in Führung gehen konnte. „Wir haben einfach unsere Chancen nicht rein getan“, bemängelte MTV-Trainer Manfred Kuhnke die Wurfausbeute seiner Mannen.

Nach der Pause ein unverändertes Bild: Dominierende Abwehrreihen und wenig Treffer auf beiden Seiten. „Beide Mannschaften haben klasse in der Abwehr gearbeitet und auch die Schiedsrichter haben einiges zugelassen“, so das Urteil von MTV-Coach Kuhnke nach der Partie. Das Spiel blieb also eng. Die SG Wift erzielte bedingt durch die zweite Zeitstrafe von Sven Hesse und die erste Zeitstrafe gegen Tim Früchtenicht zwar ihre erste Zwei-Tore Führung zum 13:11. Doch in Gleichzahl kamen die Herzhorner sofort wieder zum Ausgleich. Auch die zweite Zeitstrafe gegen Ludger Lüders überstanden die Steinburger schadlos. Doch Trainer Kuhnke wollte nun zunächst keine „Rote Karten“ gegen Sven Hesse und Ludger Lüders riskieren und beorderte Malte Hinrichs mit Marvin Trampenau ins Deckungszentrum. Auch diese Wechsel beeinträchtigten die Abwehrstärke des MTV Herzhorn wenig. Zum 14:13 und zum 15:14 konnten dann die Neumünsteraner noch vorlegen, ehe die Blau-Gelben mit einem Doppelschlag in der 45.Minute zum 16:15 und kurz darauf mit 17:16 in Führung gehen konnten. Umgehend glich Wift zum 17:17 aus. In der 50. Minute beorderte MTV-Trainer Kuhnke Sven Hesse wieder in Deckungszentrum und riskierte nun eine dritte Zeitstrafe. Diese Einwechslung hatte wenig Wirkung: Die SG Wift ging mit 18:17 und Führung und erhöhte kurz darauf sogar auf 19:17. Als dann Ingo Fahl mit einer umstrittenen Zeitstrafe in der 53. Minute vom Feld musste, schien das Spiel fast entschieden zu sein. Doch Niklas Kaven vereitelte mit einem abgewehrten Strafwurf den Drei-Tore-Rückstand und Arne Clasen, mustergültig bedient von Tim Früchtenicht, und Marvin Trampenau per Tempogegenstoß erzielten den Ausgleich. Zwar konnte die SG Wift noch einmal in Überzahl in Führung gehen, doch zwei Minuten vor dem Ende gelang dem MTV Herzhorn der Ausgleich.

Nun wurde es dramatisch: Auszeit Wift eineinhalb Minuten vor dem Ende. Die Spielgemeinschaft versucht lange auszuspielen und auf eine gute Torchance zu warten, begeht aber eine Minute vor dem Ende ein Stürmerfoul. Nun versuchen die Herzhorner ihrerseits zum Erfolg zu kommen und dem Gegner keine Chance mehr auf einen Ballgewinn zu geben. Zweimal wirft sich Stephan Hinrichs ins Getümmel und bekommt einen Freiwurf zugesprochen. Dann Auszeit für den MTV zwanzig Sekunden vor dem Ende. Eine Ballpassage erlauben die Schiedsrichter den Steinburgern ehe sie den Arm zum Zeitspiel heben. Malte Hinrichs nimmt 6 Sekunden vor dem Ende den Wurf aus dem Rückraum, aber Thimo Gabriel im Wift-Tor kann knapp parieren und sofort den Gegenstoß mit einem langen Paß einleiten. Freiwurf Wift auf Linkaußen. Die Zeit läuft runter. Direkter Freiwurf - Doch der Ball bleibt in der Mauer hängen. Unentschieden und keines der beiden Teams freut sich über den einem Punkt, denn zu groß waren die Chancen für beide Mannschaften auf einen Sieg. "Am Ende muß man wohl von einem gewonnenen Punkt reden, da wir es geschafft haben trotz Unterzahl auszugleichen. Dies war für das Publikum ein packendes und spannendes Oberliga-Spiel", so das Resümee von MTV-Coach Manfred Kuhnke.

Am nächsten Wochenende wird es für seine Mannen zweimal erst. Am Samstag (Anpfiff 16.30 Uhr, Glückstadt-Nord) geht es gegen das THW Kiel "Juniorteam" in der Oberliga und am Sonntag (Anpfiff 17.00 Uhr, Glückstadt) steht die Partie gegen den HC Neuruppin, Zweiter der Oberliga-Berlin/Brandenburg, im NOHV-Pokal auf dem Spielplan.

MTV Herzhorn: Niklas Kaven (1.-60. Minute) - Sven Hesse (1), Ludger Lüders (1), Arne Clasen (7/2), Stephan Hinrichs (5), Tim Früchtenicht (1), Raffael Winter(1), Ingo Fahl (1), Malte Hinrichs, Lasse Pingel (1), Björn Dieckmann, Marvin Trampenau (2)

SG Wift: Gabriel (1.-60. Minute), Göttsche ( bei einem Siebenmeter) - Sellmer (1), T.Petersen (2), Steffen (2/2), Rahn (2/1), Tomaschewski (1), Mönke (1), Borde (1), Reinbacher, S.Petersen (2), Rostock, Bente (6), Jüschke (2)

Zeitstrafen: 7 (Hesse, Lüders je 2 mal, Früchtenicht, Fahl, Trampenau) : 3 (Sellmer, Rahn, Mönke)

Siebenmeter: 2/2 : 6/3 (Clasen trifft alle/ Kaven hält dreimal)

Schiedsrichter: Kaulen / Marqaurdt mit einer soliden Partie

Zuschauer: 320


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