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Damen, Keinen Patzer erlauben

22.01.2016

Herzhorns SH-Liga-Frauen empfangen am Sonnabend den HC Treia/Jübek.



Carina Lipp gehört im Team des MTV Herzhorn zu den treffsichersten Schützinnen.

Ihren guten Lauf fortsetzen wollen die SH-Liga-Handballerinnen des MTV Herzhorn (2./19:7): Am Sonnabend (Anpfiff: 16.30 Uhr) erwarten die Schützlinge von Trainer Michael Janke in eigener Halle den HC Treia/Jübek (8./13:11).

Die Gäste aus dem Kreis Schleswig-Flensburg starteten mit 1:5 Punkten schleppend in die Saison. Das junge Team, das fast geschlossen aus der Oberliga-A-Jugend in den Frauenbereich gewechselt war, tat sich zunächst schwer mit der Umstellung. Dann aber gelang ein 12:4-Lauf, ehe es am vergangenen Wochenende wieder eine 26:30-Schlappe gegen Lauenburg gab. Treia/Jübek verfügt über einen schuss-starken Rückraum, dem es aber gar nicht behagt, wenn er von der gegnerischen Deckung frühzeitig attackiert wird.

Vor dem eigenen Tor stellt der HC eine kompakte und aggressive Abwehr. Da gilt es, variabel anzugreifen. „Die müssen wir in die Bewegung bringen“, weiß MTV-Trainer Michael Janke. „Das haben wir im Hinspiel mit Auflösen, Einlaufen und Kreuzbewegungen ganz gut hinbekommen.“ Beim 35:32 in der Silberstedter Halle hatten seine Schützlinge sogar schon viel höher (27:19) geführt, ehe man in der Schlussphase dann doch noch ein wenig nachlässig geworden war. Aufbauspielerin Sina Pribus war seinerzeit mit zehn Toren auffälligste HC-Akteurin.

Das wollen sich die Steinburgerinnen diesmal vor ihren eigenen Anhängern nicht erlauben. Zum einen will man den eigenen Schwung aus 14:2 Punkten in Folge in die Partie mitnehmen. Außerdem musste der Gegner gestern Abend auch noch bei Henstedt-Ulzburg II eine Nachholpartie austragen (Partie bei Redaktionsschluss noch nicht beendet). Kräftemäßig dürften die Herzhornerinnen daher sicherlich Vorteile haben. Aber gewonnen ist noch nichts: „Wir brauchen in jedem Spiel die richtige, zum Kampf entschlossene Einstellung“, beugt Janke etwaigem Leichtsinn vor. „Von allein läuft gar nichts, alles muss erarbeitet werden.“

Personell kann der Herzhorner Coach weitgehend aus dem Vollen schöpfen. Neben Steffi Pekeler, die weiterhin ihren Bruder Hendrik bei der Männer-WM in Polen unterstützt, fehlt lediglich Wiebke Vogel, die wegen einer Verletzung am Finger passen muss.

 

Bericht aus der Norddeutschen Rundschau vom 22.01.2016



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