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1. Herren, Herzhorn bekommt den HSV nicht zu packen

18.12.2010

Im letzten Oberligaspiel vor dem Weihnachtsfest gab es bei der U-23 des HSV Hamburg nichts zu holen für die Mannen von Coach Michael von Thun. Nach einem furiosen 2:0-Start der Gäste setzten mit zunehmender Spieldauer fast ausschließlich die Hausherren die Akzente und führten bereits zur Pause mit vier Treffern.

Auch nach der Pause bekam die Herzhorner Abwehr die dynamisch agierende HSV-Offensive nicht in den Griff und auch verschiedene Abwehrvarianten verpufften fast wirkungslos, denn in der eigenen Offensive leisteten sich die von Thun-Mannen zudem zu viele technische Fehler und Fahrkarten, darunter auch zwei Strafwürfe. Trotzdem bissen die Herzhorner bis in die Endphase und kämpften um jeden Treffer, so daß die Gastgeber am Ende hochverdient mit 34:27 die Oberhand behielten.

Furios starteten die Gäste aus Steinburg in die Partie in der Volksbankarena. Ein Treffer von Sven Hesse vom Kreis und ein Treffer von Malte Hinrichs vom Siebenmeterstrich brachten die von Thun-Mannen mit 2:0 in Front. Der „Glückstädter“ Lucas Lorenzen brachte den HSV heran und der „Elmshorner“ Ole Stabick glich zum 2:2 aus. Doch bis zum 6:4 (9.Minute) durch Kim Kardel, der eine Nagel-Parade zu einem Treffer aus der zweiten Welle nutzen konnte, blieben die Herzhorner tonangebend. Dann riss plötzlich der Faden bei den Gästen. Die Hausherren wirbelten mit ihrer agilen Spielweise die Herzhorner Abwehr immer wieder durcheinander und schlossen eiskalt ab. Im eigenen Angriff gelang zudem über fünf Minuten kein Treffer, so dass die Mannen von HSV-Coach Goran Stojanovic zunächst zum 6:6 (11.Minute) ausgleichen und kurz darauf mit 8:6 (14.Minute) in Führung gehen konnten. Malte Hinrichs brachte seine Farben zwar erneut auf einen Treffer zum 7:8 (15.Minute) heran, doch vier HSV-Tore in Folge ließen den Rückstand der Gäste bis auf fünf Treffer anwachsen (7:12, 20.Minute). Ein Treffer von Malte Hinrichs und ein Treffer von Lasse Pingel brachten die Steinburger dichter heran. Doch auch der HSV konnte in der Offensive, besonders durch Shooter Jörn Kammler, der mit 13 Treffern bester Torschütze seines HSV war, den Herzhorner Anschlusstreffer kontern und die eigene Führung auf vier Treffer stabilisieren. Nach dem 11:15 (24.Minute) durch HSV-er Jörn Kammler gelang den von Thun-Mannen durch zwei Treffer von Malte Hinrichs und einem Treffer von Sven Hesse der 14:15-Anschluß (26.Minute). Eine Auszeit des HSV und ein Treffer der Hamburger bei angezeigtem Zeitspiel brachte ihnen das 16:14 (28.Minute). Kim Kardel konnte erneut auf 15:16 (28.Minute) verkürzen, doch drei Treffer der Hausherren in Folge ließen den Rückstand erneut auf vier Treffer anwachsen (15:19, 30.Minute). Vor der Pause gelang beiden Teams dann noch ein weiterer Treffer, so dass beim Stand von 16:20 aus Herzhorner Sicht die Seiten gewechselt wurden, denn auch ein direkter Freiwurf von Malte Hinrichs landete, symptomatisch für den weiteren Verlauf der Partie, am Hamburger Pfosten.

Auch nach der Pause kamen die Gäste aus Steinburg nicht wesentlich besser in die Partie. Der HSV erhöhte nach einigem „Hin und Her“ auf 21:16 (32.Minute), doch zunächst konnte Sven Hesse durch seine Treffer zum 17:21 (34.Minute) und 18:22 (36.Minute) den Rückstand seiner Mannen auf vier Treffer begrenzen. Fünf Minuten ohne eigenen Treffer ließ die Herzhorner weiter in Rückstand geraten (18:24, 39.Minute). In dieser Phase stabilisierte sich zwar die Abwehr der von Thun-Mannen etwas und seine Defensive erkämpfte sich einige Bälle. Doch im Angriff produzierte sein Team zu viele unnötige Fehler. Zwar kamen die Herzhorner noch einmal auf vier Treffer beim 20:24 (42.Minute) heran, doch die HSVer nutzten die sich bietenden Chancen eiskalt aus und erhöhten auf 26:20 (43.Minute). Niklas Ranft und Jonas Meyn konnten jeweils auf fünf Treffer verkürzen. Der Vorsprung der Hamburger wuchs allerdings zunächst beim 30:23 (51.Minute) auf sieben kurz vor dem Ende sogar bis auf acht Treffer an, so dass die Herzhorner am Ende hochverdiente 27:34-Niederlage kassierten. Nun wird Coach Michael von Thun seine Mannen in der Weihnachtspause auf die Partien im neuen Jahr vorbereiten. Den Auftakt bildet die Viertelfinalpartie des Pokalwettbewerbs gegen den Tabellenführer der dritten Liga HSG Tarp/Wanderuo in der Schenefelder Sporthalle am 09.Januar um 17.00 Uhr.

MTV Herzhorn: Jens Stüdemann, Thorsten Nagel – Sven Hesse 4, Björn Dieckmann, Ludger Lüders, Hendrik Meyn 1, Jonas Meyn 2, Anil Ataman, Niklas Ranft 3, Lasse Pingel 2/1, Kim Kardel 6/1, Malte Hinrichs 8/1, Steffen Buck, Marvin Trampenau 1

HSV Hamburg: Meier, Trinks – Mauer 2, Stabbick 3, Morgner, Weidner 2, Lorenzen 6, Bethge 1, Kammler 13/4, Schulze 2, Philippi, Dahlhaus 5, Krohn, Marx

Siebenmeter: 5/3 (Kardel und Hinrichs scheitern) : 5/4 (Stüdemann hält einen)

Zeitstrafen: 4 (Hesse zweimal, Trampenau und M.Hinrichs) : 3

Besondere Vorkommnisse: Rote Karte für Robert Schulze nach gesundheitsgefährdendem Foul an Marvin Trampenau

Zuschauer: 160

Schiedsrichter: Klinke/Klinke


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SG Dithmarschen Süd -vs- Damen
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28.09.19-13:20; Ergebniss: 20 : 20
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