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WJA, Spielbericht: Die richtigen Antworten geliefert

16.11.2014

hat die weibliche A-Jugend im Spiel gegen Tabellennachbarn HSG Fockbek/Nübbel. Mit 33:29, Halbzeit 20:15, besann man sich wieder seiner eigenen Stärken und behielt nach schwachem Start letzlich die Oberhand und festigte Platz 7 in der Tabelle.

Das die HSG ein Angstgegner der MTVerinnen ist, war nicht nur im Vorbericht erwähnt. Auch in ihrem gestrigen Heimspiel gegen die Kanalstädterinnen sollte sich das bestätigen.

Schon vor dem Spiel fand Trainer Kardel einige deutliche Worte, die die Mannschaft auf ihre eigenen Stärken besinnen ließ und auch an ihre Ehre appellierte. Das nahm die Mannschaft an und begann das Spiel hochmitiviert. Trotzdem war der Start etwas holprig. Zwar stand man im Deckungsverband offensiv ausgerichtet und auch beweglicher als noch im Spiel gegen den VfL, doch stimmte in den Kleingruppen die Abstimmung noch nicht immer. Die HSG suchte sehr oft das Kreisanspiel bei einem sehr agilen Kreisläufer. Darauf hatte der Deckungsverband zunächst keine passende Antwort parat. Über 2:2 zog der Gast auf 3:6 (9. Minute) davon. Mit zunehmender Spielzeit bekam Verna Wagner im Deckungszentrum das Zusammenspiel mit Aylin Gehrts und Carina Lipp auf den Halbpositionen sowie mit Joele Riedeberger in der Spitze aber besser in Griff. Der Verband wurde stärker!

Vorn sah sich das Team allerdings auch einigen Problemen gegenüber. Trainer Heldt hatte seine bereits in den vorherigen Begegnungen praktizierte Taktik erneut aus der Schublade geholt nach dem Motto:"Was ein Mal ging geht immer". Auch hier zunächst mit Erfolg. Die Laufwege von Carina Lipp wurden gut abgeschirmt und ein konstruktiver Aufbau war daher selten möglich. Ab der 10. Minute stellte Kardel seinen Angriff leicht um und von da an lief es rund beim MTV. Mit Carina Lipp in der Mitte und Verena Wagner im linken Rückraum waren die Steinburgerinnen fortan nicht mehr auszurechnen.

Es begann die Aufholjagd. Über 5:7, 6:8 erkämpfte sich der Gastgeber das erste Unentschieden von 10:10 in der 21. Minute. Joele Riedeberger fing im nächsten Angriff der Rendsburger den Ball ab und markierte über den Gegenstoß die erste Herzhorner Führung. Die egalisierte die HSG zwar im nächsten Angriff, doch die Heimsieben machte nun fast alles richtigÜber 13:11, 15:13 und 17:14 kam man bis zur Pause gar auf ein 20:15. Dabei gab in den letzten acht Minuten Simone Mohr, in der vorgezogenen Position für Joele Riedeberger eingesetzt, eine überzeugende Abwehrleistung ab.

In der zweiten Halbzeit ließ sich die Mannschaft nicht mehr das Brot von der Butter nehmen.

Der in der ersten herausgespielte Vorsprung behielt Bestand. Und war es mal kurz nicht so, (23:20 37.) so legten die Heimischen ein oder zwei Kohlen drauf oder hielten hinten mehr ab. Sowohl Lea Tiedemann als auch Maleen Tschriner, die u.a. zwei 7m-abwehrte, bildeten einen sicheren Rückhalt.So stand es denn in der 45 Minute wieder 29:23. Bis zur 56. Minute behielt der 6-Tore-Vorsprung (33:27) Bestand, ehe die HSG nach einigen Fehlversuchen des Herzhorner Angriffs noch Ergebniskosmetik betreiben konnten und mit einer 33:29 Niederlage auf den Heimweg geschickt wurden.

Insgesamt zeigte die Mannschaft in diesem Spiel, das sie, sobald sie mit Herz und vollem Einsatz spielt, nur schwer auszurechnen ist. Auch wenn im Spiel gegen die HSG nooch nicht alles Gold war was glänzte, geht man nun im Herzhorner Lager etwas entspannter in die drei nächsten schweren Spiele gegen die Bundesligisten.

Ein besonderes Lob holte sich Lisa- Marie Thun ein, die von Aylin gern gut angespielt, über die Rechtsaußenposition den gegenerischen Torwart zur Verzweiflung brachte.



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Mehr Infos zum Spiel gegen HSG Fockbek/Nübbel

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