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1. Herren, Herzhorner Abwehrbeton entnervt Flensburg/Handewitt

21.03.2009

Die Herzhorner Oberligamänner siegen auch auswärts bei der SG Flensburg/Handewitt mit 24:21 (14:7) und halten somit ihren zweiten Tabellenplatz.

Dabei lieferten die Kuhnke-Männer über die gesamte Spielzeit eine klasse Abwehrleistung in Kombination mit einem gut aufgelegten Thorsten Nagel im Tor und eine kontrollierte Leistung in der Offensive. „Eine tolle Leistung meiner Männer, vor allem wenn man bedenkt, dass Stephan Hinrichs und Marvin Trampenau aufgrund von Verletzung und Krankheit unter der Woche nicht trainieren konnten und geschwächt in die Partie gegangen sind“, so ein zufriedener MTV-Coach Kuhnke. Dabei trotzten seine Mannen auch dem aus der Regionalliga verstärktem Aufgebot. Denn SG-Coach Cordes hatte im Kampf um den Klassenverbleib neben Lasse Kohnagel, seines Zeichens Sechster der Regionalligatorjägerliste, auch die Kreisläufer des Juniorteams Lennart Carstens und Daniel Finkenstein in sein Team beordert. „Man muß hier von einer Wettbewerbsverzerrung, gerade gegenüber den anderen Teams im Abstiegskampf, sprechen. Wenn man so eine Regelung zulässt, dann sollte man dies nicht bis zur Oberliga begrenzen“, so MTV-Betreuer Christian Kuhnke. Doch die Herzhorner trotzten auch dem vollzähligem Flensburger Kader.

In der Handewitter Wikinghalle dominierten von Beginn an die Abwehrreihen, wobei die Gäste den beseren Start erwischten. Zwar erzielten die Flensburger per Strafwurf das 1:0 und durch Lasse Kohnagel, dem an diesem Tage nur zwei magere Törchen gegen die starke Herzhorner Defensive gelangen, das 2:1. Doch diese beiden Führungen sollten die Einzigen bleiben, denn die Herzhorner dominierten von nun an die Partie. Malte Hinrichs schaffte in der 9.Minute den Ausgleich und Ingo Fahl traf im Nachwurf zur ersten Führung. Diese bauten die Gäste dann durch Treffer von Lasse Pingel, Malte Hinrichs und zweimal Stephan Hinrichs auf 7:2 (17.Minute) aus, was SG-Coach Cordes zu einer Auszeit nötigte. Ändern sollte sich allerdings nicht viel. Herzhorn hielt weiterhin die Führung und baute diese sogar noch aus, denn die Herzhorner Abwehr ließ den Gegner nicht zum Zuge kommen und zwang die am letzten Wochenende von SG-Coach Cordes hoch gelobte rechte Angriffsseite mit Timo Clausen und Lasse Kohnagel zu vielen Fehlwürfen und technischen Fehlern. 10:4 (23.Minute) und 12:5 (27.Minute) standen als Herzhorner Führungen auf der Anzeigetafel. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich SG-Spieler und Regionalliga-Leistungsträger Lasse Kohnagel entnervt auswechseln lassen, nachdem ihn Stephan Hinrichs etwas unsanft zu Boden geschickt hatte. Lasse Pingel setzte per Strafwurf den Schlusspunkt unter eine starke erste Hälfte der Herzhorner.

Nach der Pause kam zunächst mehr Tempo ins Spiel und binnen drei Minuten fielen auf jeder Seite je zwei Treffer (16:9, 33.Minute), ehe sich beide Abwehrreihen wieder formiert hatten. Bis zur 37.Minute dauerte es, ehe Malte Hinrichs zum ersten Mal den Vorsprung auf acht Tore in die Höhe schraubte. Doch der Gastgeber kam wieder besser ins Spiel und verkürzte über 12:18 (41.Minute) bis 15:19 (46.Minute). Doch ein Treffer von Malte Hinrichs und zwei entschärften Bällen von Thorsten Nagel im Herzhorner Tor waren die Herzhorner auf der Siegerstraße. Zudem lamentierten die Flensburger Spieler über Entscheidungen der Schiedsrichter und so sah Coach Reiner Cordes die gelbe Karte und zwei seiner Spieler eine Zeitstrafe von den guten Schiedsrichter Doose und Marxen wegen Reklamierens. Lasse Pingel erhöhte drei Minuten später auf 21:15 und sorgte für entspannte Gesichter auf der Herzhorner Bank. Doch während einer Zeitstrafe von Ludger Lüders kamen die Gastgeber noch einmal auf 17:21 heran. Nun fasste sich Anil Ataman ein Herz und traf per Schlagwurf ins lange Eck (22:17, 54.Minute). Danach erhöhte Stephan Hinrichs auf 23:17 (55.Minute) und der „Drops“ war endgültig gelutscht. Die letzten fünf Minuten ließen die Herzhorner etwas ruhiger angehen und der Gastgeber konnte, ohne gefährlich zu werden noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben. Am Ende siegten die Kuhnke-Mannen nach einer ganz starken Leistung hochverdient mit 24:21 und treffen am kommenden Samstag um 16.30 Uhr in der Glückstädter Sporthalle auf das Kellerkind TSV Mildstedt.

MTV Herzhorn: Niklas Kaven (bei zwei Siebenmetern), Torsten Nagel (1.-60. Minute), Jan Sierck n.e. - Sven Hesse 2, Ludger Lüders, Niklas Ranft 3, Stephan Hinrichs 5, Lasse Pingel 5/4, Marvin Tampenau, Ingo Fahl 1, Malte Hinrichs 7, Anil Ataman 1
SG Flensburg/Handewitt: Jessen, Hellmer - Masuhr 5, Oetzmann 4, Lutter, Gümmer, Müller 1, Schulz, Clausen 3/1, Boysen 3, Kohnagel 2, Carstens 2, Finkenstein, May
Siebenmeter: 6/4 (Malte Hinrichs scheitert, Pingel über das Tor) : 3/2 (Kaven entschärft einen)
Zeitstrafen: 4 (M. Hinrichs und Lüders je einmal, Hesse zweimal) : 6 (Masuhr, Oetmann, Gümmer, Müller, Clausen, Carstens)
Schiedsrichter: Doose/Marxen mit einer vorzüglichen Leistung
Zuschauer: 40


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