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1. Herren, Herzhorner Männer gegen Schlußlicht

21.02.2009

Zum nächsten Heimspiel am 21. Februar begrüßen die Oberliga-Männer des MTV Herzhorn das Schlusslicht von der HSG SZOWW. Anwurf ist zur gewohnten Zeit um 16.30 Uhr. Dabei wollen die Mannen von Trainer Manfred Kuhnke weitere Punkte auf der Habenseite verbuchen. „Wir dürfen den Gegner auf keinen Fall unterschätzen“, so MTV-Coach Manfred Kuhnke. Die HSG SZOWW verbuchte im neuen Jahr bereits vier seiner fünf Siege und schlug am vergangenen Spieltag den Tabellenführer SG Wift/Neumünster.

Vor der Saison sah sich das Team vom damaligen Coach Ralf Heckel nach den Abgängen von Dreh- und Angelpunkt Kai Flatterich und Kreisläufer Björn-Ove Peters selbst einer schweren Aufgabe gegenüber. Beide spielten anfangs in der Reserve, die in der Landesliga auf Punktejagd geht. Zielsetzung des Heckel-Teams war erneut der Klassenerhalt, den sich die Nordfriesen im letzten Jahr schon nach der furiosen Hinrunde und zwischenzeitlicher Tabellenführung frühzeitig sicherten und danach im unteren Mittelfeld mitspielten. In den Vorbereitungspartien zeigte sich die HSG SZOWW mit Licht und Schatten und auch die Pokalpartie gegen den Zweitligisten aus Altenholz ging zu deutlich an den Gast aus dem Kieler Speckgürtel. Diese Achterbahnfahrt war sicher auch in den zahlreichen Verletzungen, die das Team aus dem Husumer Randgebiet während der Vorbereitungsphase erlitten hatte, und in einer Umstellung der Abwehr auf eine 3:2:1-Formation begründet. Einige Testspiele mussten aufgrund des dünnen Kaders abgesagt werden.

Auch der Saisonstart ging gründlich in die „Binsen“, denn man startete mit 10 Niederlagen in Folge. Größtenteils fielen die Niederlagen im zweistelligen Bereich aus, so dass man schon früh das Ziel Klassenerhalt abzuschreiben schien. Auch das Hinspiel gegen den MTV Herzhorn ging deutlich an die Gäste aus Steinburg. Nach dieser Niederlage trennte man sich von Coach Heckel und fand in Kai Flatterich als Spielertrainer einen Nachfolger. Dieser holte auch die Routiniers wie Peters, Schlemeier und Füllbier zurück in den Kader. Zudem stieß Oliver Klenz aus Neumünster zu HSG. Mit Hilfe der Routiniers gelang dann auch ein Sieg gegen Bad Schwartau, ehe erneut zwei Niederlagen, unter anderem eine Derbyniederlage gegen den TSV Mildstedt, folgten. Mittlerweile kann sich Interims-Spielertrainer Kai Flatterich voll auf sein Spiel konzentrieren, denn mit Hans-Christian Petersen wurde auch schon mit Blick auf die neue Spielzeit ein neuer Coach verpflichtet. Seit seinem Mitwirken ist die HSG nun auf einem „Siegeszug“ unterwegs, der in fünf Rückrundenspielen vier Siege einbrachte. Nur beim TSV Hürup unterlag sein Team knapp mit drei Treffern. Paukenschläge gelangen der Buchstabentruppe gegen die Ex-Tabellenführer aus Schülp/Westerrönfeld und am letzten Spieltag gegen die SG Wift/Neumünster. Mittlerweile hat man den Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen wieder hergestellt und liegt „nur noch“ vier Punkte zurück.

Das Spiel der HSG hat sich innerhalb der Spielzeit komplett gewandelt. Bevorzugte man zu Beginn der Saison noch eine offensive Formation, ist man mittlerweile nach der Rückkehr der Routiniers auf die bewährte defensive 6:0-Formation gewechselt, die deutlich stabiler zu sein scheint, denn der Gegentorschnitt ging deutlich in der Keller. Seither sind Kampfkraft und Einsatzwille Trumpf. In der Offensive sollte man das Hauptaugenmerk auf die Achse Flatterich (Rückraum-Mitte) und Björn-Ove Peters (Kreismitte) legen. Aber auch Oliver und Hauke Klenz sind mit ihren Wurfqualitäten aus dem Rückraum nicht zu unterschätzen. Zudem verfügt die HSG SZOWW über einige kleine und wendige Akteure. Jan und Martin Hansen und Jan Flatterich sind hier wohl am ehesten zu nennen. Auf Jan Flatterich ist auch schon Regionalligist Tarp/ Wanderup aufmerksam geworden, so dass der Rechtshänder zum Saisonende die HSG verlassen wird. Knacken kann man die Nordfriesen sicherlich mit einer guten Defensivleistung und schnellem Spiel nach vorn, denn die fitesten sind Füllbier, Flatterich, Peters, Schlemeier, Klenz und Co sicher nicht mehr. Dafür strotzen sie nur so von Routine und werden hochmotiviert aufgrund der jüngsten Erfolge zu Werke gehen.

Personell sieht es bei den Herzhornern allerdings immer noch nicht besser aus. "Wir werden versuchen, mit neun Feldspielern die Saison vernünftig zu beenden und am Ende Dritter zu werden", so MTV-Coach Manfred Kuhnke, der beim Dienstagstraining alle Feldspieler sowie zwei Torhüter begrüßeb konnte. "Es was ungewohnt voll in der Sporthalle", scherzte der MTV-Coach. Passen werden am Wochenende neben dem Langzeitverletzten Tim Früchtenicht, noch Torwart Jan Sierck, der an einer Fußverletzung leidet, und Linksaußen Björn Dieckmann.


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